14.03.19 Weg mit §219a – Frauen und ihre Ärzt*innen brauchen keine Bevormundung. Mit Eva Waldschütz

14.03.2019 | 19 Uhr | Nordpol

Seit fast 1,5 Jahren wird heftig für die Abschaffung des § 219a demonstriert und gestritten. Er stellt Information zum Schwangerschaftsabbruch durch Ärzt*innen, die diesen durchführen, unter Strafe. Im November 2017 wurde Kristina Hänel verurteilt, weil sie auf ihrer Praxishomepage über Schwangerschaftsabbrüche informiert. Noch gegen drei weitere Ärztinnen laufen derzeit Verfahren; ich, bzw. unsere Praxis wurde schon 2 x angezeigt.
Frauen soll der Zugang zu Informationen zum Schwangerschaftsabbruch erschwert werden. Christlich-fundamentalistische und völkisch-affine Antifeministen nutzen den Paragrafen um Kolleg*innen zu denunzieren. Die SPD im Bundestag opfert der GroKo das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Der Referentenentwurf der GroKo zum Thema verschlimmbessert die Situation; das ist keine Lösung. Der § 219 a muss weg!

Das Antifa-Café hat ab 19 Uhr geöffnet, der Vortrag beginnt um 20 Uhr.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.